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Aktuelles

Jahreshauptversammlung des Liederkranzes Schwabsberg 2026

Karl Wiedemann singt seit 65 Jahren beim Liederkranz

„Das Elternhaus“ erklang zum Auftakt der Jahreshauptversammlung des Liederkranzes Schwabsberg im Gasthaus „Goldenes Lamm“ für seine Mitglieder und Freunde.

Einer einleitenden Begrüßung schlossen sich die Berichte des Kassierers Vinzenz Krieger und des Schriftführers Anton Güntner an. Bürgermeister Christoph Konle lobte den Verein für sein Engagement innerhalb der Gemeinde. Chorleiter Peter Waldenmaier stellte die musikalischen Herausforderungen für 2026 vor. Unter anderem das Projekt „Singen mit einer Stimme“ welches am 18 März beginnen soll und das sich an alle Personen richtet die einfach Lust haben gemeinsam in einer Gruppe zu singen. Er bedankte sich bei allen Sängern für die gute Zusammenarbeit.

Bei den Wahlen stellten sich Martin Hutter und Hartwig Barth (Beiräte) sowie Harry Kübl (Kassenprüfung) wieder zur Verfügung und wurden einstimmig wieder gewählt.

In diesem Jahr wurden wieder viele aktive und fördernde Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt:

Aktive Chormitglieder 65 Jahre: Karl Wiedemann, 50 Jahre: Jakob Mayer und Josef Norbert Wagner, 40 Jahre: Anton Brenner, Josef Ehrensperger und Michael Schmid

Fördernde Mitglieder 60 Jahre: Georg Schmid und Franz Wagner, 50 Jahre: Hermann Ehrensperger, 40 Jahre: Oskar Ehrensperger, Johann Krauss und Hubert Schuster, 30 Jahre: Hans-Joachim Bauer, Thomas Bühler, Matthias Manz, Edgar Merz, Hildegard Müller und Thomas Schmid, 25 Jahre: Manuel Dominquez und Josef Wagner

Zum Bild:

Ehrungen beim Liederkranz Schwabsberg (von links): Chorleiter Peter Waldenmaier, Vorstand Daniel Schaffer, Hubert Schuster, Josef Ehrensperger, Hermann Ehrensperger, Georg Schmid, Jakob Mayer, Karl Wiedemann, Johann Krauss, Anton Brenner, Josef Norbert Wagner, Franz Wagner, Michael Schmid, Bürgermeister Christoph Konle, Vorstand Anton Güntner

 

Auf unsere nächsten Veranstaltungen möchten wir aufmerksam machen:

Unser Faschingshausball im Goldenen Lamm am Freitag, den 06.02.2026 um 19:33 Uhr zu dem alle Rainauer herzlich eingeladen sind und unser diesjähriges Theater mit dem Stück „Kaviar trifft Currywurst“ das ab dem 06. März 2026 startet. Die Termine und Infos zum Kartenvorverkauf werden noch bekannt gegeben.

Abwechslungsreiches Programm beim Hausball des Liederkranzes Schwabsberg im Gasthaus Goldenes Lamm

Eine super Stimmung und tolle Aufführungen waren wieder beim Hausball des Liederkranzes im Gasthaus Goldenes Lamm angesagt. Moderator Frank Kroboth, riss das Publikum mit dem Dauerbrenner „Schwabsberger Nächte“ mit und stimmte auf das Faschingstreiben ein.

Die Mädels der Jazz- und Showtanzgruppen „Dancing Queens“ und „No Names“ des Schützenvereins Buch hatten eine super Show mitgebracht. Mit ihren perfekt inszenierten Bühnenprogrammen und ihren tollen Outfits begeisterten sie das Publikum und erhielten dafür einen gigantischen Applaus.

Hedwig Schaffer, Beate Schmid und Verena Schaffer hielten Einzug mit dem Marsch der „Jacob Sisters“ und wagten sich mit ihren kleinen Pudeln auf die Bühne. Ganz nach dem Schlagertext „30 Meter im Quadrat, ja da sind wir ganz begabt“ sorgte sich der Gartenzwerg Josef Schaffer um sein kleines Rosenbeet.

Geheimnisvoll umhüllt von Nebel und in düsterem Lichte hielten die „Gilzenweibla“ vom Brauchtums- und Heimatverein mit ihren braunen Kutten Einzug. Musikalisch untermalt von der Sage des Gilzenweibles. „Nachts hat dich das Gilzenweibla heimlich bewacht, bis der Morgen anbricht“, um nur einen kleinen Teil des Treibens wiederzugeben. Ein spektakulärer Auftritt des noch ganz neuen Vereins in unserer Gemeinde Rainau.

In einem Sketch versuchten Hiltrud Diemer und Anton Bühler die KI – die künstliche Intelligenz zu durchleuchten. Auf der Suche nach der passenden „KI“, die den Haushalt kann schmeißa, fragten sich Rosa und Heinz, wie das alles früher funktionierte und brachten damit die Faschingsgesellschaft zum Schmunzeln.

Frank Kroboth brachte das Jubiläumsjahr 2025 musikalisch zu Gehör. Die Gäste stimmten kräftig in den Refrain „Holla di hie und holla di ho“ ein. Ein Beispiel unter den vielen Versen: „Beim Umzug in Buch die Sonne besticht, die Sänger auf dem Wagen, die schwitzen da nicht“.

Mit über 20 Musikerinnen und Musikern kamen die „Riesradgugga“ extra aus Geislingen. Mit ihrer furiosen Guggamusik heizten sie den Närrinnen und Narren richtig ein und brachten den Saal zum Kochen.

Die Beiräte des Liederkranzes zogen in Nonnenkostümen andächtig, begleitet von Orgeltönen, in den Saal ein. Ihnen voraus zogen Rebekka Schaffer und Daniela Steckbauer weihrauchschwenkend im Mönchsgewand. Der Film „Sister Act“ feierte ein grandioses Comeback in Schwabsberg. Dabei auch, Whoopi Goldberg würdig vertreten von Peter Waldenmaier, dem Chorleiter des Liederkranzes.

Trotz der vielen Programmpunkte gab es reichlich Möglichkeit für die tanzwütigen Gäste. Denn für Musik, Tanz, Schunkelrunden, Ein- und Auszugsmusik für die Künstler des Abends und eine ausgelassene Stimmung sorgte wieder einmal unser beliebter Alleinunterhalter „Mario“.

Vom (W)armen Würstchen zum Nobelrestaurant

 

Die Theatergruppe des Liederkranzes Schwabsberg interpretiert Winnie Abels “Kaviar trifft Currywurst”

 

Wirtin Erna (Daniela Steckbauer) ist zwar ungeduscht, aber eigentlich ganz zufrieden. Finanziert von ihrem Cousin, dem neureichen Macho Prinz Harry von Anhalt (Florian Diemer) unterhält sie die Eckkneipe “Zum Warmen Würstchen”, wo die Stammgäste Sandy (Alexandra Kroboth), Blümchen (Max Vogelmann) und der schweigsame Heini (Matthias Köder) zwar nicht mit Grips glänzen, den Laden aber zumindest gerade so am Laufen halten. Nur die penetrante Bürgermeisterkandidatin Schnele (Susi Köder) und ihr vermaledeites Rauchverbot sowie der missgünstige Nachbarwirt Julius (Kevin Krazius) stören die Idylle.

Als sich jedoch der Prinz höchstpersönlich zum Besuch anmeldet und dadurch aufzufliegen droht, dass das “Warme Würstchen” in Wahrheit gar kein Nobelrestaurant ist, bricht die blanke Panik aus. In nur einem Tag verwandeln die Freunde Ernas Eckkneipe zum Edel-Etablissement – auch wenn dafür die Bürgermeisterin abgefüllt, eine Speisetafel geklaut und sie der tollpatschigen Sandy sogar den Knigge beibringen müssen. Trotz vieler weiterer Missgeschicke, mucksmäuschenstillem Mineralwasser und einer eingeschmuggelten Kakerlake geht der Schwindel tatsächlich auf. Sogar etwas zu gut, denn zu allem Überfluss lädt der exzentrische Prinz kurzerhand auch noch Restaurantkritikerin Ludmilla von der Stepke (Hanna Ungerer) ein. 

Schließlich fliegt der Schwindel doch noch auf – genauso allerdings wie Nachbar Julius, der die Aktion als französischer Sternekoch getarnt sabotierte. Der Prinz platzt zwar vor Wut, doch Ernas famoröse Currywurst erobert das Herz der Kritikerin im Sturm und sichert so letzten Endes doch den Fortbestand ihres Restaurants. 

Die scheidende Regisseurin Beate Schmid, selbst geehrt für 10 Jahre Theaterleitung, lobt in ihrer Dankesrede ihre Spieler, die dem Stück mit viel Elan und Mut zur Eigeninterpretation ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Ein Umstand, den auch der volle Saal während der gesamten Vorstellung mit herzhaften Lachern und tosendem Beifall honoriert.

 

 

Serenade unter den Linden in Westerhofen 

 

Sehr gerne folgte der Liederkranz Schwabsberg der Einladung des Krieger- und Reservistenvereins Westerhofen. Bei strahlendem Sonnenschein war der Liederkranz Schwabsberg ein Teil des kleinen Chorfestivals uns stellt sich mit „Musik erfüllt die Welt“ und „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ sowie passend mit „Die Mühle vom Schwabsberger Tal“ vor. Den Schlusspunkt setzte der Chor mit dem Lied „Lollipop“, das die Zuschauer mit kräftigem Klatschen unterstützten. Die Chorleitung hatte Peter Waldenmaier. Die Sängergruppe Wsterhofen und der Chor Querbeat feiern in diesem Jahr Jubiläum.