WIR KÖNNEN AUCH ANDERS!
TheaterDas Theaterspiel beim Liederkranz Schwabsberg geht bis auf das Gründungsjahr zurück. Das erste Stück wurde bei der Weihnachtsfeier 1924 im Vereinslokal Dolfinger (Goldenes Lamm) aufgeführt. Es war ein sehr anspruchsvolles Stück mit dem Titel: „Der Abbè de Leppe der Taubstummenlehrer von Paris“. Bei den alljährlichen Aufführungen wurde zwischen den Orten Buch und Schwabsberg abgewechselt. Nach der Zwangspause während des II. Weltkrieges trat die Theatergruppe zu Weihnachten 1945 bereits wieder an die Öffentlichkeit. 1958 wurde eine vereinseigene Bühne gebaut. In den Jahren 1990 und 1993 wurde diese dann durch moderne Neuanschaffungen abgelöst. Während es in den 70- er und 80- er Jahren schon eher ein Mauerblümchendasein fristete, kam in den 90- er Jahren wieder ein echter Boom auf, der bis in die heutige Zeit anhält.
Die Zeit der ernsten, bald traurigen Stücke, die bis dahin fast ausschließlich gespielt wurden, ging zu Ende. Das Publikum mochte nicht länger Herz-Schmerz und traurige Minen sehen, sondern sich bei lustigen Theaterabenden entspannen. Diese Entwicklung wurde schnell erkannt und mit den ausgewählten Stücken trugen wir dem Rechnung.
Bald stellte sich heraus, dass man mit den bisherigen zwei Aufführungen die zahlreichen Besucher nicht mehr unterbringen konnte und so wurde eine dritte Aufführung mit aufgenommen. Mittlerweile ist die einzigartige Theateratmosphäre im Saal des Gasthofs Goldenes Lamm und die Leistungen unserer Theaterspielerinnen und – Spieler weit über die Grenzen hinaus bekannt und in jährlich mehreren Aufführungen begeistern unsere Akteure auf der Bühne mit lustigen Stücken und überzeugenden schauspielerischen Leistungen ihr Publikum.
Ein Höhepunkt der Aufführungen der letzten Jahre war das Stück „Hannes von Schwabsberg“, das anlässlich der 850-Jahr-Feier Schwabsbergs im Jahr 1997 eigens von Klaus Stäbler aus Wasseralfingen geschrieben wurde und das das Publikum bei 3 Aufführungen während der Festtage stürmischem Beifall bejubelte. Den großen Erfolg unserer Theateraufführungen haben wir unseren erstklassigen Spielerinnen und Spielern zu verdanken.
Angeleitet durch hervorragende Regiearbeit durch Lothar Fuß (1994 – 2010) wird das Publikum immer wieder aufs Neue begeistert. Im Jahr 2011 übernahmen Daniela Steckbauer und Regina Renner als Nachfolgerinnen von Tobias Schmid die Leitung der Theatergruppe. Von 2011 bis 2015 lag die Regie in den Händen von Anton Bühler, der über 25 Jahre lang selbst auf der Bühne gestanden ist. Seit 2015 übernimmt die langjährige Souffleuse und Spielerin Beate Schmid die Regie als Nachfolgerin von Anton Bühler.
Die Theatergruppe des Liederkranz Schwabsberg präsentiert im März 2026
„Es fährt kein Zug nach Irgendwo“
AKTEURE
v. l.: Daniela Steckbauer, Susi Köder, Beate Schmid, Max Vogelmann, Hanna Ungerer, Rebekka Schaffer, Nina Köder, Sandra Bühler, Alexandra Kroboth, Florian Diemer, Kevin Krazius
Der hellste Stern am Himmel Sandy Stutze
Alexandra Kroboth
Die Mutter Dingsda der Kneipenszene Erna Wutschke
Daniela Steckbauer
Die etwas tollpatschige gute Seele an Ernas Seite Blümchen
Max Vogelmann
Ernas Cousin, der neureiche Macho- Prinz Prinz Harry von Anhalt
Florian Diemer
Aufstrebendes kommunales Oberhaut Birgit Schnele
Susi Köder
Ernas missgünstige Konkurenz von nebenan
Kevin Krazius
Extentrische Restauranttesterin Ludmilla von der Stepke
Hanna Ungerer
Soffleuse & Uschi
Rebekka Schaffer
Frisuren und Maske
Nina Köder und Sandra Bühler
Regie
Beate Schmid
Vom (W)armen Würstchen zum Nobelrestaurant
Die Theatergruppe des Liederkranzes Schwabsberg interpretiert Winnie Abels “Kaviar trifft Currywurst”
Wirtin Erna (Daniela Steckbauer) ist zwar ungeduscht, aber eigentlich ganz zufrieden. Finanziert von ihrem Cousin, dem neureichen Macho Prinz Harry von Anhalt (Florian Diemer) unterhält sie die Eckkneipe “Zum Warmen Würstchen”, wo die Stammgäste Sandy (Alexandra Kroboth), Blümchen (Max Vogelmann) und der schweigsame Heini (Matthias Köder) zwar nicht mit Grips glänzen, den Laden aber zumindest gerade so am Laufen halten. Nur die penetrante Bürgermeisterkandidatin Schnele (Susi Köder) und ihr vermaledeites Rauchverbot sowie der missgünstige Nachbarwirt Julius (Kevin Krazius) stören die Idylle.

Als sich jedoch der Prinz höchstpersönlich zum Besuch anmeldet und dadurch aufzufliegen droht, dass das “Warme Würstchen” in Wahrheit gar kein Nobelrestaurant ist, bricht die blanke Panik aus. In nur einem Tag verwandeln die Freunde Ernas Eckkneipe zum Edel-Etablissement – auch wenn dafür die Bürgermeisterin abgefüllt, eine Speisetafel geklaut und sie der tollpatschigen Sandy sogar den Knigge beibringen müssen. Trotz vieler weiterer Missgeschicke, mucksmäuschenstillem Mineralwasser und einer eingeschmuggelten Kakerlake geht der Schwindel tatsächlich auf. Sogar etwas zu gut, denn zu allem Überfluss lädt der exzentrische Prinz kurzerhand auch noch Restaurantkritikerin Ludmilla von der Stepke (Hanna Ungerer) ein.

Schließlich fliegt der Schwindel doch noch auf – genauso allerdings wie Nachbar Julius, der die Aktion als französischer Sternekoch getarnt sabotierte. Der Prinz platzt zwar vor Wut, doch Ernas famoröse Currywurst erobert das Herz der Kritikerin im Sturm und sichert so letzten Endes doch den Fortbestand ihres Restaurants.
Die scheidende Regisseurin Beate Schmid, selbst geehrt für 10 Jahre Theaterleitung, lobt in ihrer Dankesrede ihre Spieler, die dem Stück mit viel Elan und Mut zur Eigeninterpretation ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Ein Umstand, den auch der volle Saal während der gesamten Vorstellung mit herzhaften Lachern und tosendem Beifall honoriert.
THEATERLEITUNG
Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen steht Ihnen die Theaterleitung gerne zur Verfügung:
2024: Residenz Schloss & Riegel
2022: A so a Viecherei
2019: Das begehrte Hochzeitsgeschenk
2018: Polnische Wirtschaft
2017: Die goldene Hochzeit
2016: Der galaktische Unterschied
2015: Das indische Verhältnis
(Der Psycho-Bauernhof)
2013: Alles ändert sich
2012: D’rHemmel wartet net
2011: Der Holz-Rudi
2010: Alibi Bauernhof
2009: Handy Lust & Handy Frust
2008: Der 75. Geburtstag
2007: Mit Schlafsack und Kamillentee
2006: Dem Himmel sei Dank
2005: Wegen Erbschaft geschlossen!
2004: Die nettesten Nachbarn der Welt
2003: Alles nur Theater
2002: Bürgermeister in Nöten
2001: Eine unvergessliche Nacht
2000: Traue keinem Opa
1999: Das Damenduell
1998: Auf gute Nachbarschaft
1997: Hannes von Schwabsberg (850 Jahr Feier Schwabsberg)
1996: Schwing die Hüften Alois
1995: Ein Herz und eine Seele
1994: Die Liebestropfen
1993: Schweinebraten und Sauerkraut
1992: Die Männerwallfahrt
1991: Eine fast sündige Nacht
1990: Die Geliebte im Schrank
1989: Ehestand und Wehestand
1988: Sebastian da stimmt was nicht
1986: Der gute Ruf oder Der Glückstag
1985: Die Junggesellensteuer
1984: Der scheinheilige Florian
1983: Die schlaue Franziska
1982: Und er ging vorüber, 2. Der Glatzenbaron
1981: Einer kommt immer, 2. Das Heiratsgenie
1979: Der Tor , 2. Die Heringsforelle
1978: Brennende Kerzen , 2. Die zwei Neidhammel
1976: Sein wie die Träumenden , 2. Ferien auf dem Bauernhof
1975: Alexius , 2. Die geschmalzene Wette
1974: Der Glockenguss zu Breslau , 2. Die Vorstandssitzung
1970: Das Wunder der Madonna zu Gmünd oder Der Geiger von Gmünd
1968: Der Schmied von Ruhla , 2. D`rSängerschorsch
1966: Das Heidegrab , 2. Schnärbele der Fuchtler
1965: Der Waldhüter von Vierbach , 2. 1000 Mark Belohnung
1963: Stille Nacht Heilige Nacht , 2. Und mit so was ist man verwandt
1962: Der verlorene Sohn
1961: Der Judas unserer Zeit oder Familie in Not
1960: Die Königstochter als Bettlerin oder Die Schule des Lebens
1959: Die Hl. Ida Gräfin von Doggenburg;
1958: neue Bühne 1.Der Stolz der Kompanie, 2.D’r nuiBollezei (Jan.’59)
1957: Und mit so was ist man verwandt
1956: Postmichel von Esslingen
1955: Silvesternacht , 2. Wer soll das bezahlen
1954: Die Hütte am See
1952: Das Wunder der Madonna zu Gmünd (Der Geiger von Gmünd)
1951: kein Theater (wegen Maul und Klauenseuche)
1950: Der Glockenguss zu Breslau
1949: Das Hungerjahr
1948: D`r Weidabächer Streik , 2. Heimgefunden
1947: Das Kirchlein am Hochmonte
1946: Das Köhlerkind vom Wildbachgrund , 2. Der Wilddieb , 3. Der Oglückstag
1945: Das Försterhaus , 2. Der Bauer als König Herodes
1933: Schwäbische Luft
1931: Wiedersehen in der Köhlerhütte , 2. Wiedersehen am Mühlenweiher
1929: Das Försterhaus , 2. Der Geiger von Gmünd
1927: Wenn du noch eine Mutter hast, 2. Der Kriegskamerad
1926: Das Hungerjahr , 2. Der böse Geist Lumpazivagabundus
1925: Die Familie im Weltkrieg , 2. Der Waffenschmied , 2. Heimkehr
1924: Der Abbé de l‘ Epée- Der Taubstummenlehrer von Paris

